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Die Top 100 Lern Tools – Teil 2: Mit Dropbox lernen und arbeiten

Wir widmen Jane Harts spannender Liste der 100 besten Lerntools eine Blog-Serie, bei der wir Erklärungen und Einsatzmöglichkeiten für die jeweiligen Tools aufzeigen. Über Platz 1 Twitter haben wir bereits berichtet.

Heute widmen wir uns Platz 7: der Dropbox. Das eigentlich gar nicht so neue Prinzip der Online-Festplatte ist seit dem Cloud-Hype der letzten Jahre mittlerweile in vielen Unternehmen Teil des Arbeitsalltags. Aber erst durch Dropbox mit seiner simplen wie attraktiven Aufmachung ist das Prinzip Online-Speicher auch in den Alltag von Privatpersonen vorgedrungen.

Mit Dropbox wird im angloamerikanischen Raum allgemein eine Box für Gerümpel bezeichnet. Auch auf dem Desktop entstehen schnell mal neue Ordner in denen die täglich anfallende Flut von Dokumenten, Bildern, Grafiken, Excel-Listen und Präsentationen abgespeichert werden. Das Prinzip der Dropbox: ebendiese Ordner ins Internet zu verlagern. So kann mit jedem Endgerät, Smartphone, Tablet, Notebook, Desktop PC oder über die Web-Oberfläche auf die eigenen Dateien bequem zugegriffen werden.

Ein tolles Prinzip, aber wie kann Dropbox zum Lernen benutzt werden? In diesem Blogartikel sollen Ihnen verschiedene Szenarien dafür gezeigt werden.

Offlinenutzung

Von vielen nicht gewusst: Man kann die Inhalte der Dropbox auch offline nutzen. Legen Sie Ihre Lernvideos, Podcasts oder Dokumente in die Dropbox und versehen Sie sie mit dem Sternchen-Icon. Damit wird die jeweilige Datei auf Ihrem Device gespeichert und steht zur Offline-Nutzung zur Verfügung. So können Sie für Sie relevante Dateien (z.B. Ausarbeitungen als PDF oder Vortrags-Mitschnitte als Video-Dateien) bequem zum Lernen in der Bahn bzw. unterwegs nutzen. Ohne Internetverbindung, auf nahezu jedem Gerät. Natürlich müssen Sie vorher – mit Internetverbindung – an das Sternchen denken, damit die Datei lokal gespeichert wird und offline zur Verfügung steht.

Teilen ist das neue Haben

Wussten Sie schon, dass Sie Inhalte Ihrer Dropbox auch anderen mittels eines Links freigeben können? Sie möchten z.B. Ihrem Lernpartner schnell ein Dokument zukommen lassen und die Datei ist zu groß für eine E-Mail? Was jetzt, etwa einen USB-Stick mit der Post verschicken? Das geht einfacher: Klicken Sie auf das Kettensymbol neben dem Dokument und verschicken Sie den Link speziell für die gewünschte Datei per E-Mail. Nur mit diesem Link kann Ihr Lernpartner die Datei aus Ihrer Dropbox herunterladen.

Gemeinsam Lernen

Gemeinsam lernen mit gemeinsamen Dropbox Ordnern

Und auch bei größeren Lerngruppen ist die Dropbox ein wunderbares Instrument zum Teilen von Dokumenten. Gerade im Studium oder für verstreute Lerngruppen von Vorteil: Also immer, wenn sich mehrere Personen mit einem Thema befassen. Zum Beispiel zur Prüfungsvorbereitung können hier bspw. alle bislang gesammelten Dokumente des Studiums in einen gemeinsamen Ordner geschoben werden, so dass sich jeder aus der Lerngruppe (zumindest theoretisch) den gleichen Wissensstand aneignen kann. Unbedingt vermeiden: Aus Versehen Dokumente ausschneiden oder löschen. Es gilt, sich als Gruppe auf Spielregeln des gemeinsamen Ordners zu einigen.

Kollaborativ an einem Dokument arbeiten

Sie müssen mit einem externen Kollegen an einer Präsentation arbeiten und sind es leid, die Dokumente per Mail oder gar per USB-Stick auszutauschen? Kein Problem: Schieben Sie die Datei einfach in den vorab freigegebenen Ordner (wie das geht, wissen Sie ja bereits) und Ihr Kollege bekommt automatisch eine Benachrichtigung auf dem Dektop, wenn eine neue Version hochgeladen wurde. Praktisch, nicht?

Dropbox als virtueller Notizzettel

Sie sitzen im Seminar, schreiben eifrig mit und laden die Datei automatisch in den Dropbox-Ordner. Im besten Lernszenario bearbeitet Ihr Kopf das Thema nach der Veranstaltung noch weiter und auf dem Weg nach Hause kommen Ihnen weitere tolle Ideen. Öffnen Sie unterwegs die Dropbox-App und ergänzen Sie Ihre Notizen. Wenn Sie wieder zu Hause sind, ist diese Datei up to date und auf dem aktualisierten Stand für die weitere Bearbeitung bereit.

Dropbox als Musikplayer

Dropbox als portabler Musikplayer

Zum Beispiel Sprachen lernen über die Dropbox ist einfacher als man denkt. Laden Sie Ihre Audio-Dateien in den entsprechenden Ordner und hören Sie die Podcasts bequem von unterwegs — entweder per Stream oder offline (denken Sie an das Favoriten-Sternchen). Vielleicht darf es ein skillboxx Hörbuch zum Thema Präsentation sein?

Zusätzlichen Speicherplatz gewinnen

In der kostenlosen Variante stellt Dropbox jedem Nutzer 2 GB an Speicherplatz zur Verfügung. Diese sind schnell aufgebraucht, so dass es sich rasch empfiehlt, den Account kostenpflichtig upzugraden. Es gibt jedoch auch Tricks, kostenlos an mehr Speicher zu gelangen. Für jeden geworbenen Neu-Nutzer erhält man bspw. 1 GB obendrauf. Zusätzlich kann man sich über diverse Interaktionen mit der eigenen Dropbox (Facebook-/Twitter-Verknüpfung, Mailbox for iOS-Verknüpfung, Bewertung etc.) ebenfalls noch etwas Speicherplatz “dazuverdienen”. Über weitere unregelmäßige Kampagnen wie z.B. des letztjährigen Space Race erhielten Studenten die Möglichkeit, bis zu 25 GB kostenlosen Speicherplatz zusätzlich zu bekommen. Es empfiehlt sich also, immer mal einen Blick auf die dropbox.com-Webseite zu werfen.

Sie sehen, die Dropbox lässt sich vielfach einsetzen und dient nicht ausschließlich, um seine Dateien online abzuspeichern. Vielmehr ist daraus in den letzten Jahr ein mächtiges Medium gewachsen mit weitreichendem Funktionsumfang. Klicken Sie ruhig mal ein wenig durch die Funktionen, Sie werden noch einige entdecken, wie z.B. “Frühere Versionen anzeigen” um einen älteren Bearbeitungsstand eines Dokuments anzuzeigen.

Eines gilt es aber immer zu bedenken: Ihre Dateien liegen nicht mehr auf der lokalen Festplatte, sondern in der Cloud – in Rechenzentren irgendwo auf der Welt. Spätestens durch die NSA-Affäre entsteht allgemein ein Bewusstsein darüber, was das bedeuten kann.

Wenn man den Sicherheitsaspekt im Zuge des Datenschutzes angemessen berücksichtigt und keine persönlichen oder sicherheitsrelevanten Dateien dort ablegt, bietet die Dropbox weiterhin jede Menge Potenzial – auch zum Lernen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Haben Sie noch weitere Einsatzgebiete für die Dropbox? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Tipps in die Kommentare!


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