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Mnemotechniken: Der Wetten-dass-Effekt

Wenn Menschen anderen Menschen bei der Vollbringung schier unglaublicher Leistungen zusehen, ergeben sich bisweilen aufschlussreiche Gespräche. Berliner Wohnzimmer, Samstag, 20:15 Uhr, Deutschlands größte Unterhaltungsshow. Da ist dieser Typ, der sich 20-stellige Zahlen in 30 Sekunden merken kann.

Mnemotechnik

„Boah, is der krass. Dit könnt ick nich. Ick hab ’n Kopp wie ’n Sieb“, staunt Manu. „Ach wat“, kontert der grundsätzlich an allem zweifelnde Uwe. „Det is doch allet Schiebung!“ Woraufhin Matze nur trocken anmerkt: „Mal ehrlich, dit kann doch jeder.“

Die nächsten zwei Minuten der Show gehen im Gelächter von Manu und Uwe unter. Matze könne sich doch nicht mal seinen EC-PIN merken. Und wenn er so ein Superhirn sei, warum er dann bereits zum dritten Mal vergessen habe, die Milch vom Einkaufen mitzubringen.

Was Manu und Uwe nicht wissen: Matze hat Recht. Denn mit der richtigen Technik und ein bisschen Übung steckt in jedem von uns ein wahrer Gedächtniskünstler.

Mnemotechniken sind Methoden, die unser Gehirn trainieren und uns gleichzeitig Hilfsmittel an die Hand geben, um uns Inhalte leicht und dauerhaft zu merken. Jeder kennt die ein oder andere dieser „Eselsbrücken“, mit denen wir anhand von Reimen, Bildern oder Merksätzen abstrakte Inhalte wie Listen, Zahlen oder Fachbegriffe im Kopf behalten.

„War die Tochter brav, bleibt ihr Bauch konkav. Hatte die Tochter Sex, wird ihr Bauch konvex“. Einmal eingeprägt, werden Sie zukünftig immer wissen, welcher Begriff für eine Wölbung nach innen und welcher für eine nach außen gewölbte Form steht.

Dabei gilt: Je ungewöhnlicher und lustiger das Bild, desto besser kann unser Gehirn es speichern.

Mit verschiedenen Mnemotechniken lassen sich nicht nur einzelne Wörter, sondern ganze Vorträge abspeichern. Dies braucht gerade am Anfang Zeit, Geduld und Übung – schließlich ist unser Gehirn wie ein Muskel, der trainiert werden will. Gerade bei der „Generation Google“ dürfte dieser jedoch an partieller Unterforderung leiden. Der „Aha“-Effekt ist also vorprogrammiert angesichts der Erkenntnis, was unser Gehirn auch ohne die Such-maschine im Stande ist zu leisten. Wetten, dass?

Auf einen Blick

  • Was sind Mnemotechniken? Eselsbrücken im weitesten Sinne, also Methoden, mit Hilfe derer Sie sich Informationen anhand von Bildern oder Merk-sätzen dauerhaft merken.
  • Warum alles merken, wenn es doch Google gibt? Spätestens wenn Sie einen Vortrag vor Publikum halten müssen oder eine wichtige Prüfung haben, freuen Sie sich über ein gut trainiertes Gedächtnis – und über die ein oder andere Eselsbrücke in Ihrem Kopf.

Nichts geht über ein Training

Die Verknüpfung der theoretischen Inhalte mit erlebbaren Anwendungssituationen – das geschieht erst im Training. Die Kombination aus Übungen, d.h. eigenständiger Anwendung mit Feedback, und die anschauliche Vermittlung entscheiden über den erreichten Erkenntnisgewinn.

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