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Mit den Händen denken! Workshops mit der LEGO® SERIOUS PLAY® Methode

Den meisten von uns ist es schon einmal passiert. Wir saßen in einem Meeting, haben irgendwie versucht uns abzulenken, unsere Hände zu beschäftigen – einige Kollegen greifen an dieser Stelle zum Kuli, kritzeln vor sich hin, andere tüfteln mit Papierschnipseln oder allem was sonst noch auf dem Tisch liegt. Sie warten bis es vorüber ist: Ein Vielredner ist gerade so richtig in Aktion, die Botschaften und Meinungen der anderen Teilnehmer bleiben außen vor. Der Vielredner steht im Mittelpunkt und nicht mehr neue Informationen.

Es wird stiller am Tisch: Weniger Meinungen, weniger Ideen, weniger Kreativität, weniger Lösungen. Viel zu häufig greift auch in Meetings das Pareto-Prinzip: 20% der Anwesenden sind aktiv mit dabei, 80% aber nicht. Eine unproduktive Stunde mit 8 Personen ist immerhin ein ganzer Arbeitstag.

Nach dem Besuch unserer Moderations-Trainings können Sie dem entgegenwirken und aktivierende Moderations-Techniken, Visualisierungen und Gleichnisse kraftvoll einsetzen, um Ihre Meeting-Teilnehmer ergebnisorientiert einzubinden.

Aber zurück zu den kritzelnden, bastelnden oder sonst wie mit ihren Händen beschäftigten Kollegen. Um diesen inneren Drang, etwas mit den Händen auszudrücken, geht es bei der Moderationsmethode eines bekannten Spielzeugherstellers aus Dänemark.

LEGO® SERIOUS PLAY®: Lego spielen im Business?

3D-Requisiten, Metaphern und eben der Einsatz der eigenen Hände sind fester Bestandteil der Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY®. Da wir an die weitläufig noch ungenutzten Möglichkeiten des spielerischen Lernens im Unternehmenskontext glauben, ist der Einsatz von LEGO für uns natürlich besonders interessant.

Unser Trainer Julian Kea ist seit Ende 2013 zertifizierter LEGO® SERIOUS PLAY® Moderator. Das heißt – überspitzt gesagt – er darf Teilnehmer in Workshops offiziell mit Lego spielen lassen. Was steckt ernsthaft hinter dieser Methode?

LEGO® SERIOUS PLAY®

LEGO Serious Play (LSP) ist ein moderierter Prozess, der die Vorzüge des Spiels und des Modellierens mit Legosteinen mit den ernsthaften Belangen der Geschäftswelt verbindet. LSP kann in Unternehmen, Teams und auch mit Einzelpersonen eingesetzt werden und soll neue Ideen fördern, die Kommunikation verbessern und Problemlösungen beschleunigen.
In LSP Workshops erarbeiten die Workshop-Teilnehmer zum Beispiel neue Geschäftsstrategien, sie entwickeln oder optimieren die Zusammenarbeit im Team, oder sie analysieren Krisensituationen und erarbeiten hierfür Lösungskonzepte. Die Moderation der Workshops erfolgt durch zertifizierte LSP-Moderatoren, die den LSP Prozess so steuern sollen, dass die Ziele des Workshops durch die Teilnehmer selbst erreicht werden.

— LEGO Serious Play auf de.wikipedia.org

Mögliche Anwendungsbereiche

Der professionell begleitete und gesteuerte Einsatz von LEGO kann im Unternehmen zum Tragen kommen, wenn strategische Fragen ohne klare Antworten daherkommen, wie zum Beispiel:

  • Wie kann ein Team besser zusammenarbeiten?
  • Wie können erfolgreiche Methoden zwischen Kollegen ausgetauscht werden?
  • Wie kann eine neue Geschäftsstrategie aussehen?
  • Wie kann ein Innovationsprozess forciert werden?
  • Wie kann die Kommunikation in einem Projekt/ Team verbessert werden?
  • Wie können Erwartungshaltungen an Führung und Performance sichtbar gemacht werden?
  • Wie kann ein konstruktiver Austausch über die Branche, das Produkt und den Vertrieb erfolgen?
  • Wie kann die Unternehmenskultur reflektiert und weiterentwickelt werden?

Da stellt sich die Frage, wie so komplexe Sachverhalte mit Hilfe von kleinen Figuren und allerlei Bausteinen aus der LEGO-Welt erarbeitet werden sollen.

Was steckt dahinter

Die Idee dahinter ist einfach: Wenn vergangene und zukünftige Szenarien simuliert werden und die ungeschriebenen Leitprinzipien der Anwesenden sichtbar gemacht werden, kommt es zu einem tiefen Verständnis der geschäftlichen Komplexität, zu mehr Vertrauen und Engagement, was häufig Teilnehmende überrascht. Die Möglichkeiten, mit LEGO einen noch so komplexen Sachverhalt zu modellieren sind unglaublich.

Vier Aspekte spielen dabei eine wesentliche Rolle:

  • 3D-Modelle sind einfacher zu begreifen als 2D-Modelle.
  • Ein großer Teil unseres Gehirns ist mit unseren Händen verbunden.
  • Metaphern treffen häufiger den Nagel auf den Kopf, als lange Beschreibungen.
  • Alle Teilnehmenden steuern mit ihrem Modell eine Antwort und Perspektive bei.

Damit kann dem Pareto-Prinzip entgegen gewirkt werden: nicht 20%, nicht 80%, sondern 100% Beteiligung in Meetings und Workshops. Und sogar Spaß dabei. Wer einmal erlebt hat, dass seine Hände ruckzuck ein Modell zusammensetzen, noch bevor der Kopf „entschieden hat“, um dann das Gebilde mit einer kraftvollen Metapher zu beschreiben, wird LEGO® SERIOUS PLAY® verstehen.

Trendbeobachter Mathias Haas war bei einem Teamentwicklungsprozess der Welthungerhilfe als Moderator mit der LSP-Methode im Einsatz – der WDR berichtete. Ein spannender Einblick:


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