Schluss mit der Prokrastination – Das eigene Zeitmanagement verbessern

— Ein Gastartikel von Luisa Solms von springest.de, der “Suchmaschine für persönliche Entwicklung“.

Sind Klausuren, Referate und die Semesterarbeit in nicht mehr allzu weiter Ferne, treten nicht selten Bügelwäsche, schmutzige Socken oder gar der Frühjahrsputz an die erste Stelle der To-Do Liste. Was kontraproduktiv klingt, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Die Aufschieberitis, auch als Prokrastination bekannt, ist dabei nicht nur ein typisch studentisches Problem, beinahe jeder Mensch hat sich schon einmal dabei ertappt, wichtige Dinge aufgeschoben zu haben. Je dringender eine Aufgabe erledigt werden muss, desto leichter wird sie aufgeschoben, lautet das Prinzip der Prokrastination.

Morgen, morgen, nur nicht heute – warum wir Dinge aufschieben

Warum aber handeln wir so, wissen wir doch, dass der Frühjahrsputz noch ein paar Wochen warten kann, die Bachelorarbeit hingegen in zwei Wochen abgegeben werden muss? Um dem Aufschiebeverhalten von Studenten entgegenzuwirken haben Universitäten bereits Initiativen wie die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten auf die Beine gestellt. So gehört die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten an Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder zu einem festen Bestandteil des Le(h)rnplans. Und auch in Hamburg, Hannover oder Freiburg bietet die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten Studierenden die Möglichkeit, der Aufschieberei à la morgen, morgen, nur nicht heute ein Ende zu setzen. Wer den inneren Schweinehund erst einmal überwunden hat und mit hunderten Gleichgesinnten über seiner Arbeit sitzt, wundert sich, wie schnell die lästige Hausarbeit geschrieben ist.

Dauerstress adé – Workshops und Seminare bei schlechter Zeitplanung

[image url=”http://www.edutrainment-company.com/website/wp-content/uploads/2014/01/zeit3.jpg” title=”Zeitplanung” alt=”Zeitplanung” alignment=”right” margin_left=”10″ margin_right=”0″ margin_top=”0″ margin_bottom=”0″ shadow=”0″ width=”238″ height=”282″]Ferner bieten viele Universitäten ihren Studierenden Workshops an, in denen Studenten hilfreiche Strategien gegen die Aufschieberitis kennenlernen oder im Rahmen von Schreibübungen lernen, wie sie Schreibblockaden überwinden können. In Münster haben Studenten selbst die Möglichkeit, professionellen Rat bei einer Prokrastinationsambulanz zu bekommen, wenn das Aufschiebeverhalten pathologische Ausmaße annimmt. Im Rahmen eines Anti-Prokrastinationstrainings lernen Studenten hier, ihr Arbeitsverhalten systematisch zu verändern und neue konstruktive Arbeitsformen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Wer ein schlechtes Zeitmanagement als Ursache seines Aufschiebeverhaltens erkannt hat, kann auch mit einem Zeitmanagement-Seminar oder Coaching seine Zeitplanung und Arbeitsweise verbessern.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer so u.a. „Zeitdiebe“ und andere dysfunktionale Arbeitsstrategien zu erkennen. Dabei wird nicht nur eine unklare Prioritätensetzung, die in vielen Fällen eine schlechte Zeitplanung bedingt, thematisiert, weiter wird auch die ständige Erreichbarkeit, der Arbeitnehmer in einer vernetzten und informatisierten Welt ausgesetzt sind, als Quelle von Dauerstress und Zeitdruck diskutiert. So sind Arbeitnehmer, bedingt durch die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten dem Druck ständiger Erreichbarkeit ausgesetzt. Wer so zum Beispiel auch noch nach Feierabend seine Mails abruft, läuft leicht Gefahr, die Arbeit niemals ruhen lassen zu können. Und nicht nur das Handy oder Tablet ausschalten hilft, um dem Stress zu entfliehen, Experten empfehlen ferner, jeden Arbeitstag schriftlich zu strukturieren, um so einen Überblick über bevorstehende Aufgaben zu bekommen. Sieben Minuten reichen laut Zeitmanagement-Experten bereits aus, um die Aufgaben eines Tages in eine Prioritätenliste zu packen und dem Tag die benötigte Struktur zu geben.

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