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Tag

ATD Conference
ATD Conference 2019

Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 4.

Der vierte Tag fängt schon mal mit einer nicht so freudigen Überraschung an: Uber zeigt uns, was Dynamic Pricing bedeutet. Zehn Dollar mehr für die gleiche Strecke wegen hohen Verkehrsaufkommens. Das stimmt tatsächlich, und wir kommen ziemlich knapp beim Kongressgebäude an. Ich schaffe es gerade noch rechtzeitig in den Workshop zum Chatbot-Design von Vincent Han, der, wie ich erst im Laufe der Veranstaltung merke, der CEO von Mobile Coach ist. Er ist ein berufener Chatbot-Experte.

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ATD Conference 2019

Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 3.

Der Tag beginnt tatsächlich um acht Uhr in der großen Halle und wieder einmal lässt sich feststellen: Die ATD ist ein super professioneller Laden, aber irgendwie trauen sie sich nicht, einen echten Profi für die Moderation zu engagieren. Der Tag startet mit einer Dame, die als Chair Elected vorgestellt wird. Das sind schon lustige Zeiten, in denen gewählte Stühle auf der Bühne stehen (Bei der GSA sind die wichtigen Leute jetzt ja auch Chair).

Danach kommt ein Mann auf die Bühne, der einen etwas wirren Vortrag hält mit ein, zwei schönen Geschichten, die mit dem Rest des Vortrags aber auch irgendwie nichts zu tun hatten. Am Ende empfiehlt er uns, Pausen zu machen und das mal eine Woche auszuprobieren. Ich bin froh, dass er nach diesem Vortrag tatsächlich seine nächste Pause nimmt und der Tag dann endlich beginnt mit Seth Godin.

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ATD Conference 2019

Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 2.

Es ist Montagabend in Washington. Jannis und ich laufen erschöpft durch die „Altstadt“ und haben gerade eine methodistische Kirche mit dem Supreme Court verwechselt. Der Tag begann mit Oprah Winfrey, die ein paar allgemeine Weisheiten zum Thema Sinn des Lebens zum Besten gegeben hat und das Zeitmanagement und den Moderator der Veranstaltung vor einige Herausforderung gestellt hat. Aber super sympathischer Auftritt.

Der Kongresstag endete für mich mit einem nicht gerade berauschenden Vortrag über Subject-Matter Experts und wie man sie dazu bringt, dass sie ein bißchen vernünftigere – heißt didaktisch sinnvolle – Trainings machen. Das ist ja genau unser Business, und ehrlich gesagt war ich hier doch ziemlich enttäuscht. Wirkte irgendwie zwar sympathisch, war aber ein 90er-Jahre-Konzept. Die Folien sahen so aus, also ob auch die beiden Kollegen mal dringend Unterstützung gebrauchen könnten. Interessant an diesem Workshop, der in Wirklichkeit kein Workshop war: Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt, und das, obwohl es die letzte Veranstaltungsrunde des Tages war.

In den USA ist die Zusammenarbeit zwischen Instructional Designern und den inhaltlichen Experten ja schon lange auch formalisiert im Designprozess für Lernveranstaltung. Bei uns kommt diese saubere Rollentrennung erst nach und nach an. Aber ich spule mal zurück zum Anfang des Tages.

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Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 1.

Washington im Mai 2019. Meine Wetter-App hatte mich vorgewarnt, aber irgendwie hatte ich keine realistische Vorstellung von 27 Grad. Washington ist also nicht nur warm, sondern richtig heiß, und ich bin erst mal nach einem sehr entspannten Flug sehr müde. Am Sonntag geht es dann richtig los. Ich bin noch nicht sicher, ist das jetzt Pre-Conference oder schon Conference?

Auf jeden Fall starte ich mit einem Vortrag, in dem es um Gehirnforschung, Gedächtnis, Lernen und Überzeugen geht. Carmen Simon hält einen sehr guten Vortrag, der von Anfang an durch unglaublich schöne und intelligent gestaltete Folien und Filme besticht. Am Ende ist klar: Das ist auch das Kerngeschäft von ihrem Unternehmen.

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ATD Conference

Albrecht Kresse auf der ATD Conference. Tagebuch, Tag 4

ATD Bericht, der vierte Tag. Der vierte Tag ist schnell erzählt. Zwei Workshops, nochmal ein kürzerer Rundgang in der Ausstellung und eine Abschluss-Session, die mir gezeigt hat, dass ich offensichtlich einen anderen Humor habe als die Amerikaner.

Mein erster Workshop beschäftigte sich mit dem Thema der künstlichen Intelligenz. Vier Experten aus Japan, Indien und zwei Niederländer gaben einen Bericht ab, was sich in diesem Bereich tut und welche Auswirkungen das auf HR hat. Ich hatte auch erwartet, neue coole Tools für Trainings zu sehen, hier ging es aber eher allgemein darum, welchen Einfluss oder welche Auswirkungen die künstliche Intelligenz auf unsere Jobs hat und was das möglicherweise für HR sowie Learning & Development hat.

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Albrecht Kresse auf der ATD Conference. Tagebuch, Tag 3

Es fing nicht besonders gut an. Eigentlich hatte ich alle Zeit der Welt, aber dann klappte meine Uber-Verifizierung nicht. Ein normales Taxi zu finden, war auch nicht einfach, und so kam ich zu spät. Glücklicherweise hatte Marcus Buckinghams Vortrag noch nicht begonnen. Und als er es tat, war es wirklich ein Erlebnis. Der Mann kann nicht nur Bücher schreiben – immerhin zwei der zehn erfolgreichsten Wirtschaftsbücher sind von ihm verfasst worden – sondern er ist auch ein begnadeter Redner. Und er räumte mit jeder Menge Lügen auf. Unter anderem, dass Mitarbeiter unbedingt Feedback wollen, dass wir uns entwickeln können, wie wir wollen, Unternehmen erfolgreich sind, die Ziele kaskadieren oder einen klaren Plan verfolgen, und leider sind auch 360-Grad-Feedbacks eher schlecht.

Warum wir auf so komische Sachen wie 360-Grad-Feedbacks kommen, liegt daran, dass wir gerne erforschen, was nicht funktioniert, um dann zu glauben, das Gegenteil sei das Gute. Das Gegenteil von schlecht sei aber eben nicht schlecht und nicht exzellent. Und genau wie man in der Gesundheit vielleicht lieber diejenigen Menschen erforschen sollte, die besonders gesund sind, statt nur die Krankheiten zu erforschen, so ist es auch in der Arbeitswelt. Das ist ja auch schon seit Langem das Credo von Buckingham: Finde heraus, was du wirklich gerne und gut machst. Insofern war seine Botschaft nicht ganz neu.

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Albrecht Kresse auf der ATD Conference. Tagebuch, Tag 1 & 2

ATD Conference

Ich wohne derzeit in einer Airbnb-Unterkunft in San Diego und blicke morgens auf den Pazifik. Das ist schon mal gut auszuhalten. Denn ich befinde mich auf der ATD Conference, die dieses Jahr unter keinem einheitlichen Motto steht. Das größte Thema ist wahrscheinlich der Auftritt von Barack Obama. Und die ATD feiert sich selbst: 75 Jahre. In dieser Zeit hat sich natürlich extrem viel im Bereich Learning and Development getan, und auch die ATD hat sich verändert, ja auch schon im Namen. In einem eigenen Bereich im ersten Stock des Conventions Centers gibt es eine eigene Ausstellung dazu.

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