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Lerntrend Game-Based Learning: Spielend lernen im Unternehmen (+ Whitepaper Download)

Nachdem unser letztes Whitepaper, das die Nutzung des edutrainment Templates „Konzeption“ zum Thema hatte, ein großer Erfolg war, folgt heute das nächste.

Dabei blättern wir ein paar Seiten im Edutrainment Buch vor und landen in Kapitel 8 „Hoppla, hier kommt die Zukunft des Lernens“. In diesem Kapitel werden 10 eduTrends vorgestellt von denen anzunehmen ist, dass sie in den kommenden Jahren das Lernen im und für das Unternehmen bestimmen werden. Ein großer Lerntrend, der hier und da zwar schon erwähnt wurde, aber eindeutig noch in den Kinderschuhen steckt: das Game-Based Learning.

Lerntrend Game-Based Learning

Hier im Blog konnten Sie bereits vereinzelt über die weitläufig noch ungenutzten Möglichkeiten des spielerischen Lernens lesen: über Lego im Trainingseinsatz mit der Lego® Serious Play®-Methode oder die unterhaltsame Business Simulation Fort Fantastic.

Aber so richtig haben die psychologisch hochinteressanten Ansätze des Spielens ihren Weg in den oft humorlosen und beständigen Unternehmenskontext noch nicht gefunden.

Dabei stellt gerade das Spielen auf Grund seiner möglichen Auswirkungen auf Motivation auch bei komplexen Sachverhalten ein spannendes Potenzial für die Wirtschaft dar. Erst langsam wird dieser Schatz zu Tage gefördert: Game-Based Learning oder Gamification werden von HR oder der Organisationsentwicklung längst noch nicht systematisch in Unternehmen, Weiterbildung und Training integriert.

Edutrainment Game-Based-Learnings

Was ist der Unterschied zwischen Game-Based Learning und Gamification?

Die Beantwortung dieser Frage übernimmt im Whitepaper Roman Rackwitz, der weltweit als einer der Top 10 Gamification-Experten angesehen wird. Rackwitz erörtert darüber hinaus die Erfolgsfaktoren des Game-Based Learnings und hinterfragt aktuelle Gamificationansätze.

Erfolgreiche Meetings mit dem edutrainment Template “Konzeption” (+ Whitepaper Download)

Wussten Sie schon, dass Sie im neuen Edutrainment Buch neben zahlreichen Praxistipps, Experteninterviews und Checklisten auch ganz praktische Vorlagen für Ihre eigene Konzeptionsarbeit erhalten? Diese Vorlagen – von uns als edutrainment Templates – bezeichnet, eignen sich als ideale Struktur, um Entwicklungsprozesse bei der Lösungsfindung in PE-Fragestellungen zu verbessern.

Vorlage für erfolgreiche Meetings, Teamarbeit und Konzepte

Heute wollen wir Ihnen hier das erste edutrainment Template mit dem Namen “Konzeption” präsentieren. Das Template ist eine nützliche Hilfestellung für die Konzeptarbeit bei Weiterbildungsformaten. Die Herangehensweise an das neu entstehende Konzept wird von Anfang an systematisiert: gemeinsame Meetings werden produktiver dadurch, dass Informationen und Ideen strukturiert und visualisiert werden.

Wie funktioniert das Template in der Praxis?

Damit Ihre Anwendung der Vorlage ebenfalls so gut gelingt wie im nebenstehenden Bild, erhalten Sie von uns ein umfangreiches Whitepaper mit Erläuterungen. In dieser Anleitung erklären wir Ihnen das Template und die praktische Vorgehensweise im Detail – darüber hinaus erhalten Sie Praxistipps für Ihre Konzeptarbeit. Lernen Sie so die Erfolgsfaktoren von wirkungsvollen Weiterbildungskonzepten kennen und verbessern Sie Ihre Konzeptentwicklung.

edutrainment-konzeption-vorschau

edutrainment_template_stattys_vorlage

Wo gibt es das edutrainment Template Konzeption?

Sie haben die Möglichkeit das Template als großformatiges Poster bei unserem Kooperationpartner Stattys online zu bestellen. Oder Sie laden das Template hier kostenlos und beauftragen den Drucker Ihres Vertrauens.

Die Vorlage ist ausgelegt für umfangreiche Konzepte und Zusammenarbeit im Team – von einer Verwendung im DIN A4- oder DIN A3-Format raten wir ab.

Verwenden Sie Stattys Notes

edutrainment_stattys_notesUnter dem Motto “make ideas move” bietet Stattys elektrostatisch aufgeladene Haftnotizen, die mit ihrer ganzen Fläche haften und sich so einfach verschieben und neu anordnen lassen. So entstehen tolle Visualisierungen, wie die gefüllte Vorlage im Bild weiter oben.

Und dabei sind die hilfreichen Notizen nur wenig teurer als herkömmliche Haftnotizen. Am besten decken Sie sich im Stattys Online Shop gleich ein.

 

Los geht’s: Hier Whitepaper kostenlos downloaden

Machen Sie den ersten Schritt für eine bessere Konzeptarbeit und laden Sie unser Whitepaper zum Template Konzeption hier herunter.

Weitere Templates, Checklisten und Praxistipps finden Sie im Edutrainment Buch, das bislang durchweg sehr positive Kritken erfährt, wie z.B. in den Amazon-Bewertungen.

Die Top 100 Lern Tools – Teil 3: Mit WhatsApp lernen

Nachdem es in der letzten Woche allem Anschein nach ziemlich turbulent im Hause WhatsApp zuging, wollen wir die Gunst der Stunde nutzen, und unsere Reihe zu “den 100 besten Lern-Tools” fortsetzen. Nachdem wir über den Lerneinsatz von Twitter und Dropbox bereits berichteten, betrachten wir nun den Smartphone Messenger, der in der letzten Woche für umgerechnet 15 Mrd. Euro von Facebook aufgekauft wurde.

Mit mittlerweile mehr als 30 Millionen Nutzern allein in Deutschland hat WhatsApp die klassische SMS im Nachrichtenaustausch quasi abgelöst. Trotz der immer wieder kritisierten Sicherheit, gilt WhatsApp als die mit Abstand beliebteste Smartphone-App, und ist auf fast jedem internetfähigen Handy zu finden.

Zum anhaltenden Siegeszug von WhatsApp (gegründet erst 2009)  gehörte auch 2013 die erstmalige Aufnahme in Jane Harts populäre Liste der Top-100 Lern-Tools.

Wir möchten in diesem Artikel Erklärungen und Denkstöße geben, wie WhatsApp sinnvoll zum Lernen eingesetzt werden kann.

Wie kann WhatsApp zum Lernen eingesetzt werden?

Unabhängig davon, ob Sie WhatsApp bereits heute täglich nutzen, oder dem Messenger kritisch gegenüber stehen: Im Folgenden sechs Hinweise, warum WhatsApp Mehrwerte für das Lernen bietet.

Informationen rasch und umfangreich festhalten

Flipcharts, aufgehängte Moderationskarten an Metaplanwänden oder Bewegungsabfolgen beim Tanz-Training – abfotografiert oder als Video aufgenommen und rasch per WhatsApp verschickt. Nahezu alles an Informationen kann auf diese Weise festgehalten und geteilt werden. Und das äußerst schnell und bequem.

Schneller und uneingeschränkter kommunizieren

WhatsApp ist kein Dienst eines Mobilfunkanbieters. Das heißt, man kann problemlos über Netz-, Betriebssystem- und Staatsgrenzen hinaus kommunizieren – Internetverbindung vorausgesetzt. So können Sie kostenlos unbegrenzt viele Nachrichten, Fotos, Videos etc. verschicken und empfangen.

WhatsApp Gruppen: Virtuelle Lernräume zu jedem Thema

Die praktische Funktion, Gruppenchats mit mehreren Empfängern einzurichten, erlaubt es Lerngruppen, einen abgegrenzten Raum für den Austausch zu einem speziellen Thema zu schaffen. Ob Studiengruppe, Sprachkurs, Sportmannschaft oder der Stammtisch – für jedes Thema ist ein Raum eingerichtet.

Mobile Learning in Reinform – immer alles dabei

In die Bahn eingestiegen, Smartphone raus, los geht`s. In Ihren virtuellen Lernräumen finden Sie nicht nur Ihre Gesprächspartner, die meist schnell antworten und Ideen kommentieren, auch die abfotografierten, aufgenommenen oder eingesprochenen Inhalte stehen überall zur Verfügung: Das ist Lernen 2 Go.

Lesen, sehen und hören

Auch die Möglichkeit, nicht nur Textnachrichten, sondern auch Audio-Mitteilungen verschicken zu können, fördert den Informationsaustausch. Stets beschäftigte Unternehmer und Führungskräfte nutzen die zeitsparende Funktion des Diktierens gerne alltäglich. Via WhatsApp können so auch größere Informationspakete eingesprochen und übermittelt werden – ohne dass die Finger danach schmerzen.

Emotionen im Messenger

Während kritische Stimmen den neuen Kommunikationsmitteln Verrohung und Kälte in der zwischenmenschlichen Kommunikation anheften, beobachtet man doch oft lächelnde Gesichter über den Smartphones. Möglich wird das auch durch den Einsatz Smileys. Und wieviele Smileys gibt es bei WhatsApp? Über 350!

edutrainment - Was ist lernen?

Was ist hier mit Lernen gemeint?

Bereits nach den letzten Artikeln mit unseren Ausführungen zu Lern-Tools aus Jane Harts Top-100 Liste, kamen einzelne Rufe nach einer sauberen Definition von Lernen. Lernen mit Twitter? Das sei doch kein richtiges Lernen im klassischen Sinn.

Zunächst einmal bezeichnet Lernen allgemein den Prozess des Erwerbs von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Gerade für den Einsatz im Business-Umfeld können die vorgestellten Tools aus Jane Harts Liste äußerst positive Effekte auf den Lernprozess haben.

Im Bereich der Erwachsenen-Bildung, die bekanntlich einer anderen Didaktik folgt, als die Lehre in Schule und Studium, ergeben sich ungeahnte Potenziale, wenn die James-Bond-Technik in unseren Hosentaschen produktiv genutzt wird.

Bereits bekannte Plattformen können so für das Lernen ganz neu entdeckt werden. Beispiel YouTube: Für manche nur eine Quelle für Musikvideos und Kinotrailer, für andere Anlaufstelle Nr. 1 rund um die höhere Mathematik, z.B. im faszinierenden Kanal von Jörn Loviscach.

Mit WhatsApp lernen

Und, haben Sie schon die eine oder andere Idee, mit der Sie WhatsApp produktiver einsetzen können?

Eröffnen Sie doch einen Gruppenchat mit Ihren Kollegen

So können Sie an einer zentralen, vielleicht gewollt informellen Stelle, den Austausch untereinander verbessern. Teilen Sie eine Idee, die Ihnen beim Sonntagsspaziergang einfällt, direkt Ihren Kollegen mit. Und schicken Sie ein schönes Foto gleich hinterher – die Beziehungen im Team sollten dadurch nicht schlechter werden!

Übermitteln Sie Informationen an Ihre Kollegen

Sie sitzen in einer Präsentation und gerade wird etwas gezeigt oder erklärt, das Ihren abwesenden Kollegen auch interessieren könnte? Smartphone raus, Foto oder Video aufnehmen und die Info direkt verschicken. Man wird es Ihnen danken!

Oder Sie kommen gerade aus einem Meeting und brennen darauf, viele Informationen direkt weiterzugeben? Noch im Gehen können Sie in Ihr Smartphone sprechen und eilige oder umfangreiche Informationen direkt als Sprachnachricht verschicken. Das geht schneller als erst wieder an den PC zurückzukehren, anmelden, das E-Mail Programm öffnen, beginnen zu tippen usw.

Es gibt sicher noch unzählige weitere praktische Einsatzgebiete für WhatsApp im Unternehmenskontext. Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Erfahrungen. Vielleicht liegt WhatsApp im nächsten Jahr schon auf einem wesentlich höheren Platz im Lern-Tool-Ranking von Jane Hart.

PS: Bitte beachten Sie aber, dass die gewährleistete Sicherheit im Informationsaustausch mit WhatsApp nicht die höchste ist. Reflektieren Sie Ihr Geschriebenes. Über brisante Firmengeheimnisse sollten Sie sich also besser anders austauschen.


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Mit den Händen denken! Workshops mit der LEGO® SERIOUS PLAY® Methode

Den meisten von uns ist es schon einmal passiert. Wir saßen in einem Meeting, haben irgendwie versucht uns abzulenken, unsere Hände zu beschäftigen – einige Kollegen greifen an dieser Stelle zum Kuli, kritzeln vor sich hin, andere tüfteln mit Papierschnipseln oder allem was sonst noch auf dem Tisch liegt. Sie warten bis es vorüber ist: Ein Vielredner ist gerade so richtig in Aktion, die Botschaften und Meinungen der anderen Teilnehmer bleiben außen vor. Der Vielredner steht im Mittelpunkt und nicht mehr neue Informationen.

Es wird stiller am Tisch: Weniger Meinungen, weniger Ideen, weniger Kreativität, weniger Lösungen. Viel zu häufig greift auch in Meetings das Pareto-Prinzip: 20% der Anwesenden sind aktiv mit dabei, 80% aber nicht. Eine unproduktive Stunde mit 8 Personen ist immerhin ein ganzer Arbeitstag.

Nach dem Besuch unserer Moderations-Trainings können Sie dem entgegenwirken und aktivierende Moderations-Techniken, Visualisierungen und Gleichnisse kraftvoll einsetzen, um Ihre Meeting-Teilnehmer ergebnisorientiert einzubinden.

Aber zurück zu den kritzelnden, bastelnden oder sonst wie mit ihren Händen beschäftigten Kollegen. Um diesen inneren Drang, etwas mit den Händen auszudrücken, geht es bei der Moderationsmethode eines bekannten Spielzeugherstellers aus Dänemark.

LEGO® SERIOUS PLAY®: Lego spielen im Business?

3D-Requisiten, Metaphern und eben der Einsatz der eigenen Hände sind fester Bestandteil der Moderationsmethode LEGO® SERIOUS PLAY®. Da wir an die weitläufig noch ungenutzten Möglichkeiten des spielerischen Lernens im Unternehmenskontext glauben, ist der Einsatz von LEGO für uns natürlich besonders interessant.

Unser Trainer Julian Kea ist seit Ende 2013 zertifizierter LEGO® SERIOUS PLAY® Moderator. Das heißt – überspitzt gesagt – er darf Teilnehmer in Workshops offiziell mit Lego spielen lassen. Was steckt ernsthaft hinter dieser Methode?

Warum Workshops moderiert werden sollten

Der Sommer ist vorbei, das Jahr nähert sich dem Ende. Sie stehen wieder bevor: die alljährlichen Klausurtagungen und Strategie-Workshops.

Tagungen erfordern ModerationDie wichtigsten Führungskräfte treffen sich in einem schönen Tagungshotel. Die Ergebnisse des vergangenen Jahres oder die geplanten Veränderungsimpulse werden ausgiebig präsentiert. Strategische Stoßrichtungen und Ziele gilt es zu definieren. Vielleicht sind sogar auch Inhaber, Gesellschafter und Partner mit dabei. Es verspricht wie gewohnt spannend zu werden.

Aber die echte Diskussion? Die läuft erst abends an der Bar, womöglich unter vorgehaltener Hand.

Oft wird der Tag nicht so produktiv genutzt wie es wünschenswert wäre. Schließlich ist er einer der bedeutendsten Tage des Jahres für die Organisation – die wichtigsten Führungskräfte kommen zusammen, womöglich stehen schwerwiegende Entscheidungen an. Wir unterstützen Sie dabei!

Fort Fantastic Planspiel

Unternehmensplanspiel im Training: mit der Business Simulation Fort Fantastic

“Mehl, wir brauchen mehr Mehl!”

Eine laute Hupe signalisiert jetzt den Totalausfall der Pizzeria. Die vorher vom Leitstands-Team des Freizeitparks gespielte Maßnahme, das dringend benötigte Mehl im Supermarkt von den Azubis kaufen zu lassen, war unzureichend! Der Mehl-Lieferant der Pizza-Bude Pasta-Basta wird nun doch gewechselt!

Das Operating Business schielt derweil auf das Kennziffern-Dashboard: die Attraktivität des Freizeitparks sinkt weiter.

Der Technical Support schimpft: hier werden fleißig Lösungen für die Störungen der verschiedenen Attraktionen erarbeitet, während alle Investitionsentscheidungen nur ineffizient sind.

Wir befinden uns im Fort Fantastic Freizeitpark

Das ist die spannende und wirkungsvolle Business Simulation, die Prof. Dr. Roland Böttcher vergangene Woche in Berlin unseren Trainern vorgestellt hat.

Ohne Wenn und Aber ging es morgens los: kurze Einführung, zwei Teams und schon startete das 1. Geschäftsjahr, in dem zwei Teams mit ihren jeweiligen Freizeitparks im stetigen Wettbewerb um Attraktivität, Kundenzufriedenheit und Gewinn standen.

Da kommt bereits die erste Störungsmeldung: Kinder kleben Kaugummis auf die Sitze der Cinema 4D Attraktion – die Betriebsbereitschaft ist eingeschränkt. Im Technical Support werden fieberhaft die Handbücher nach einer Lösung durchsucht, während im Leitstand ohne Absprache Kosten zusammenkommen: Ursachenanalyse. Gleichzeitig werden im Operating Business in aller Ruhe mögliche Präventiv-Maßnahmen abgewogen.

Die Belastbarkeit der vom Team selbst aufgesetzten Prozess- und Kommunikationsabläufe wird auf eine harte Probe gestellt. Eben eine ziemlich realitätsnahe Managementsimulation, die im Laufe des Tages noch so manche Stresssituation provozieren sollte.

Im De-Briefing (der anschließenden Reflektion) und der intensiven Trainer-Schulung wurde deutlich: Fort Fantastic passt super ins edutrainment-Portfolio. Ein bis ins Detail toll gemachtes Szenario, das durch den realitätsnahen Businesskontext genauso wie durch die charmante Aufmachung überzeugt.

Interview mit Axel Koch zur Transferstärke-Methode

Im Zuge des bevorstehenden Webinars haben wir ein Interview mit Axel Koch zur Transferstärke-Methode geführt.

Warum sollen sich Unternehmen um das Thema „Transfersicherung“ kümmern?

Ganz einfach, weil jeder selbst schon mal die Erfahrung gemacht oder bei anderen mitbekommen hat, dass die Inhalte von Seminaren trotz anfänglicher Begeisterung im Arbeitsalltag wieder in Vergessenheit geraten. Zeit und Geld war dann aber umsonst investiert. Da der Unternehmenserfolg am Ende klar auf kompetente und gut geschulte Mitarbeiter zurückgeht, ist es unabdingbar, dass einzelne Maßnahmen den gewünschten Weiterbildungseffekt und damit Nutzen bringen.

Woran scheitert denn häufig der Umsetzungserfolg?

Da gibt es zahlreiche verschiedene Gründe. Es kann an mangelnder Motivation liegen, weil ein Mitarbeiter zum Seminar „geschickt“ wurde. Oder am Seminardesign, das zu wenig den Arbeitsalltag der Teilnehmer abbildet und daher zu wenig praxisorientiert ist. Ein wichtiger Faktor ist auch das Desinteresse von Vorgesetzten an der Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Wenn es den Vorgesetzten nicht interessiert, dann verliert auch der Mitarbeiter die Lust. Vor allem dann, wenn er wenig Zeit hat und ihn das Tagesgeschäft stark beansprucht. In meinem Buch „Die Weiterbildungsluege“ (www.weiterbildungsluege.de) habe ich all die Gründe zusammengefasst, die aufzeigen, warum Seminare nur Kapital vernichten.

Viele habe sich ja beklagt, dass die „Weiterbildungslüge“ viel Staub aufgewirbelt hat, aber zu wenig neue Lösungsansätze aufzeigt. Gibt es denn nun etwa Neues von Ihnen?

Ja. Die neue Perspektive ist, dass mir aufgefallen ist, dass zu wenig darauf geachtet wird, ob ein Seminarteilnehmer überhaupt die persönlichen Eigenschaften mitbringt, die es braucht, um den Praxistransfer erfolgreich zu meistern. Diese persönliche Kompetenz habe ich Transferstärke genannt. Heute besteht die Annahme, dass jeder, der in ein Seminar geht, diese Transferstärke als Fähigkeit mitbringt. Das ist aber nicht so. In den letzten drei Jahren Forschung an mittlerweile 1000 Probanden zeigt mir, dass nur 25 % die dreizehn Einstellungen und Fähigkeiten mitbringt, die in Summe die Transferstärke ausmachen. Meine Transferstärke-Methode erlaubt sichtbar zu machen, an welchen „Stellschrauben“ der einzelne „drehen“ kann, um seinen Umsetzungserfolg zu steigern und seine Transferstärke zu stärken. Die Transferstärke ist quasi analog zum Computer das psychologische Betriebssystem.

Noch eine Frage zum Schluss: Was passiert eigentlich, wenn jemand keine gut ausgeprägte Transferstärke hat?

Dann kann er durch die Transferstärke-Methode sichtbar bekommen, woran es liegt. Denn meistens weiß es der einzelne im Prinzip schon, ob der stark im Lerntransfer ist oder nicht. Meistens weiß das auch das Umfeld, wie z. B. Kollegen oder der Vorgesetzte. Jetzt besteht erstmals die Chance genauer nachzuschauen, woran es liegt und gezielt an den Punkten zu arbeiten, die einen hier stark machen. Denn die Psychologie hält hier eine Menge Know How und Techniken bereit. Man muss nur wissen, wann man es an der richtigen Stelle ansetzt. Durch die Transferstärke-Methode ist dies machbar. Die Transferstärke-Toolbox als Werkzeugkoffer hilft dabei. Sowohl dem Teilnehmer selbst, Vorgesetzten als auch Personalentwicklern und sogar Trainern. Letztere haben damit eine Chance transferstarke Trainingsdesigns zu konzipieren, die nicht nur auf den Bildungsbedarf, sondern auch die Transferstärke der Teilnehmer einbeziehen.


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