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skillboxx Präsentation. SOS-Liste

Präsentation: SOS-Liste – Kostenlose Lernkarte zum Download

Passend zu unseren skillboxx-Trainings bieten wir auch offene Trainings zu den Themen Präsentation, Führung, Zeit- und Selbstmanagement sowie Projektmanagement an. Ein Bestandteil der Trainings sind Lernkarten, die das Wesentliche prägnant zusammenfassen. Eine Lernkarte aus dem Training “Präsentation” möchten wir Ihnen heute zum kostenlosen Download zur Verfügung stellen.

SOS-Liste. Souverän präsentieren, wenn nichts klappt.

Der typische Alptraum vor der Präsentation: Der Raum wurde geändert und ist nicht geeignet für einen Beamer. Der Beamer hat endlich entschieden, dass eine neue Lampe her muss. Die Lampe brennt nicht, weil kein Strom aus der Steckdose kommt. Sie haben vergessen, Ihr Notebook aufzuladen und Ihr Netzteil leider zu Hause gelassen. Die wichtigsten Teilnehmer kommen zu spät oder gar nicht. Oder können nur 15 Minuten bleiben, obwohl Sie 78 Folien vorbereitet haben.

Kurz: Es kommt immer anders als geplant.

Das können Sie nicht steuern, auch wenn Sie sich noch so gut vorbereiten. Aber Sie können eine SOS-Liste einpacken. Am besten ein ganzes Rettungsboot. Mit folgenden Dingen:

Selbstmanagement: Getting Things Done – Kostenlose Lernkarte zum Download

Passend zu unseren skillboxx-Trainings bieten wir auch offene Trainings zu den Themen Präsentation, Führung, Zeit- und Selbstmanagement sowie Projektmanagement an. Ein Bestandteil der Trainings sind Lernkarten, die das Wesentliche prägnant zusammenfassen. Eine Lernkarte aus dem Training “Zeit- und Selbstmanagement” möchten wir Ihnen heute zum kostenlosen Download zur Verfügung stellen.

Getting Things Done. Endlich fertig werden.

Auf David Allen geht die Getting-Things-Done-Methode zurück (Abkürzung: GTD). Sie sollen den Nutzern dabei helfen, endlich “die Dinge geregelt zu kriegen”. Die Idee ist einfach: Allen schlägt vor, alle anstehenden Aufgaben in einem einzigen System zu notieren, um so den Kopf frei zu machen für das, was aktuell getan werden soll – ohne das Risiko, andere Aufgaben darüber zu vergessen.

Unterschied zu anderen Systemen: Es geht nicht darum, Prioritäten zu setzen. Stattdessen werden Listen geführt und abgearbeitet. Alles, was länger als zwei Minuten dauert, wird zu einem Projekt. So entsteht eine Projektplanung in zwei Dimensionen:

Horizontal: Alle aktuellen Projekte auf einen Blick.

Vertikal: Blick in die Tiefe jedes einzelnen Projekts mit allen damit verbundenen Aufgaben.

Was unterscheidet ein edutrainment Training von einem “normalen” Training?

Vor dieser Frage stehen nicht nur interessierte PE-Entscheider, Lern- und Didaktik-Interessierte sondern auch Trainer, Teilnehmer und eben alle die zu edutrainment in irgendeiner Beziehung stehen.

Was macht edutrainment aus? Was machen wir anders als – geschätzt – 90% der übrigen Anbieter von Unternehmens-Trainings? Schließlich ist edutrainment im Weiterbildungsbereich einer der wenigen Premium-Anbieter, vielfach ausgezeichnet und in der Referenzkundenübersicht finden sich die namhaftesten Unternehmensadressen.

Das wollen wir Ihnen hier ganz pragmatisch aufzeigen. Mit einer vergleichenden Übersicht eines exemplarischen Trainings in einem beliebigen Unternehmen. Dabei könnte es sich um ein Präsentationstraining handeln. In der linken Spalte findet das Training eines “normalen” Anbieters statt – in der rechten Spalte ein edutrainment Training.

Also 9:00 Uhr morgens, los gehts – was erwartet Sie als Teilnehmer?

Ein einfarbiges lustloses Flipchart begrüßt Sie. Der Name des Trainers lässt sich schlecht lesen.

Betretenes Schweigen, Kaffee nippen: Sie können bereits alle vorbereiteten Metaplanwände sehen – der Spannungsbogen ist im Eimer, bevor es los geht.

Auf Ihrem Platz liegt ein bescheidener Block und ein Kuli – hoffentlich schreibt er zumindest.

Der Trainer stellt sich eine gefühlte Stunde vor. Er versucht sich aus irgendeinem Grund gegenüber Ihnen als Qualifikationsbombe darzustellen.

Toll, eine klassische, lang andauernde Vorstellungsrunde: Gleich sind Sie dran. Helmut hat nur seinen Namen gesagt.

Der Trainer bemüht sich, die reservierte Runde aufzuheitern. Sie überlegen, nicht Trainer werden zu wollen.

Trainerhoelle: Trainer im Training

Der Trainer stellt eine Frage, niemand antwortet so recht, es geht einfach weiter.

Ein Teilnehmer hilft dem Trainer bei der Bedienung der Kamera: “Schön, in jeder Gruppe gibt es einen Experten” scheint die eigene Vorbereitung zu ersetzen. Der Trainer beginnt mit “In der Zwischenzeit…” und Sie schauen auf eine eingegangene E-Mail.

Nach dem Mittagessen schauen Sie auf die Uhr und stellen Ihre persönliche Opportunitätskostenrechnung auf: Wieviel müssen Sie im Büro nach soviel verlorener Zeit wohl nacharbeiten.

Sie fallen ins Suppenkoma.

Suppenkoma in Trainings nach dem Mittag

Dem Trainer fehlt etwas aus dem Moderationskoffer.

Der Trainer hat sich beim Aufhängen von Moderationskarten an der Metaplan grob verschätzt. Das Ergebnis sieht chaotisch aus. “Heute lernern Sie mal, wie man es nicht macht” hören Sie zum 10. Mal an diesem Tag.

Ihnen fällt auf, dass Sie auch einfach den Wikipedia-Artikel zum Thema hätten durchlesen können – dann hätten Sie und der Trainer sich die Zeit gespart.

Ein persönliches Flipchart, gemalt im bunten Cartoon-Style begrüßt Sie. Es läuft Musik, nicht gerade leise.

Sie stellen fest, dass der Trainingsraum echt groß ist. Warum steht in der Mitte neben Bällen, Würfeln und Co. ein Plüsch-Hahn?

Sie finden auf Ihrem Platz ein DIN A4 Notizbuch, eine orangene Box und Jonglierbälle. Sie überlegen, Ihre Kollegen im Büro mal mit Bällen abzuwerfen.

Trainingsraum bei edutrainment

Der Trainer stellt sich Ihnen sympathisch auf Augenhöhe vor. Sie vermuten, er ist auch nur ein Mensch.

Die Vorstellung und der Einstieg gelingt durch eine lustige Übung – es entwickelt sich eine entspannte Gruppenatmosphäre.

Andreas Dilschneider ist Trainer bei edutrainment

Ihr persönlicher Eindruck vom Trainer ist gut, Sie lassen sich auf ein Arbeitsbündnis ein.

Sie sind überrascht über das Equipment und die sichere Bedienung durch den Trainer: HD-Kamera, externes Mikrofon, stabiles Stativ, mitgebrachter Beamer, Bluetooth Box … Alles funktioniert fehlerlos. Sie wundern sich, das kennen Sie anders.
Jonglieren bei edutrainment

Nach dem Mittagessen üben Sie Jonglieren – und das recht lange. Sie überlegen “Dafür wird der Trainer bezahlt?” Am Abend holen Sie die geschenkt bekommenen Bälle hervor und finden auf YouTube dieses alte edutrainment Video. Die Metapher des Jonglieren Lernens für das Lernen an sich wird Ihnen klar.

Während Sie den Trainer beim Aufschreiben beobachten, überlegen Sie, dass Ihre Schrift an Flipchart und Metaplanwänden oft weniger schön aussieht.

Sie kommen nicht dazu, dass Ihnen auffällt, wie aktiv die Gruppe mitarbeitet und was für ein spannender Austausch zu Stande kommt.

Sie wundern sich über die Punktlandung des Trainers. Der rote Faden des Themas wird Ihnen spätestens im Abschluss klar.

Viele unserer Teilnehmer haben tatsächlich beides so oder ähnlich schon erlebt – schlechte und gute Trainings. Bei einer Maßnahme, bei der Mitarbeiter mindestens für einen, oder sogar für zwei oder manchmal vier Tage am Stück nicht im Büro sind, da ist es einfach nicht hinnehmbar, wenn die Maßnahme keine Früchte trägt.

Dabei geht es natürlich um Inhalte, um die Übung der Anwendung aber auch um Spaß für die Teilnehmer. Spaß, bzw. Entertainment ist für das Lernen die Überholspur im Gehirn – und da haben edutrainment-Formate eine große Chance für Personalentwicklungsmaßnahmen in Unternehmen und Organisationen.

Sprechen Sie uns an, wir zeigen Ihnen gerne branchen- und themenspezifische Erfolgsgeschichten neben unseren veröffentlichten Referenzen auf.

Hinweis: Mehr Informationen über die Philosophie hinter den edutrainment-Formaten erfahren Sie auf 280 Seiten im großen edutrainment Buch.


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Wie ist ein optimaler Trainingsraum ausgestattet?

Auf den zahlreichen Reisen unserer Trainer bieten sich heterogene Anblicke, sobald sie den für sie vorgesehenen Trainingsraum betreten. Denn nicht überall finden sich beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training. Wir wollen heute einmal schauen, was zu einer optimalen Ausstattung gehört und welche Kleinigkeiten schon zu einer deutlicheren Wohlfühlatmosphäre führen können.

Twitter im Unternehmen

Die Top 100 Lern Tools – Teil 1: 9 Tipps, wie Sie Twitter zum Lernen einsetzen

Jane Hart listet in lieb gewordener Tradition nun bereits zum siebten Mal die Top 100 Tools for Learning auf. Dabei wurden dieses Mal über 500 “Learning Professionals” aus 48 Ländern dazu aufgerufen, ihre Einschätzung abzugeben, mit welchen Tools (Selbst-)Lernen am besten gelingt.

A learning tool is a tool for your own personal or professional learning or one you use for teaching or training.

Herausgekommen ist eine spannende Top 100 Liste der besten Tools zum (Selbst-)Lernen. Im Blog von Jane Hart können Sie die gesamte Liste einsehen.

Auch wenn der Begriff Learning Tools nicht scharf definiert ist – Die Liste ist absolut spannend, und sollte auch im Bereich der Weiterbildung im Unternehmen ausreichend Beachtung finden.

Daher möchten wir Ihnen in einer mehrteiligen Blogreihe nützliche Erklärungsversuche und Denkanstöße geben, wie die aufgelisteten Tools sinnvoll zum Lernen eingesetzt werden können.

Erklärungsversuche zur Top 100 Liste der besten Lerntools

Der Kurznachrichtendienst Twitter rangiert seit Jahren an der Spitze. Gefolgt von Google Drive, bzw. Google Docs und YouTube, die ihre Plätze im Vergleich zum Vorjahr tauschten. Unter den Top 10 findet sich noch Evernote, Facebook und WordPress. Dann gibt es noch erwähnenswerte Neueinsteiger wie Feedly, socrative und mehr.

Während PowerPoint, die gute alte Google Suche und Wikipedia (nur auf Platz 14!) für das Thema Lernen im Unternehmen noch halbwegs selbsterklärend sind, stellt sich bei dem ein oder anderen Tool – sofern überhaupt bekannt – die Frage, wie sie es auf ihren Platz geschafft haben.

Mit ausführlichen Erklärungsversuchen und Tipps & Tricks zu den jeweiligen Tools wollen wir Ihnen die Top 100 der besten Lerntools näher bringen. Los geht’s in diesem Blog mit Platz 1: Twitter.

Über den Tellerrand V – Links der Woche: Führungkräfte-Weiterbildung, E-Learning-Vorbilder und das “Guardiola-Prinzip”

Jeden Sonntag wird ein bunter Salat gepflückt aus gesammelten Artikeln rund um die Themen Weiterbildung, Personalentwicklung, Training.

karrierebibel.de
Was macht Arbeitgeber attraktiv? Hauptsache Weiterbildungsangebote” – Die Karrierebibel zeigt, dass neben Geld jede Menge mehr Wünsche an die Karriere gestellt werden. Ein Teil davon sind auch Fort- und Weiterbildungen.

SPIEGEL online
Nach der Wahl: Was sich in der Bildungspolitik jetzt ändern muss” – Eine To Do-Liste des Spiegels, was das Bildungsministerium nun nach der Wahl leisten muss.

haufe.de
Führungskräfte-Weiterbildung: Effizienz ist das höchste Ziel” – Welche Ziele verfolgen Unternehmen bei der Weiterbildung ihrer Führungskräfte? Eine Studie der Universität St. Gallen stellt fest, dass dabei in erster Linie Effizienz im Vordergrund steht. Mit großem Abstand folgen die Ziele Innovation, Wachstum und organisationale Transformation.

Zukunft Training
ISSUU – Zukunft-Training — 18 — September 2013 by Zukunft-Training” – Die neue Ausgabe der Zukunft Training.

haufe.de
Kolumne E-Learning: Die stillen Stars treiben das Thema voran” – Gudrun Porath über neue Trends und Angebote auf dem E-Learning-Markt. In der neuen Kolumne geht es um E-Learning-Vorbilder, von denen viele in der Branche noch lernen können.

sueddeutsche.de
Schreibtisch-Studie – Produktive Leere und kreatives Chaos” – Papierstapel zwischen Kaffeetassen und Ladekabeln oder doch gähnende Leere auf der blanken Schreibtischplatte? Wissenschaftler haben herausgefunden, wie Ordnung am Arbeitsplatz unser Verhalten beeinflusst.

lerntipp.at
Drei falsche Lernstrategien” – Drei Lerntipps, die Sie zu den verstaubten Akten legen können und warum das so ist.

automotiveit.eu
Change Management – Wandel als Wettbewerbsvorteil” – Über Changemanagement und Gamification im Unternehmen. Am Beispiel vom Automobil-Zulieferern.

faz.net
Karriere: Viele Führungskräfte sind mit ihrer Arbeit unzufrieden” – Die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft hat Führungskräfte nach ihrer Zufriedenheit und Wünschen befragt. Dabei spielt ein höheres Gehalt neben mehr Entfaltung eine große Rolle.

faz.net
Das Guardiola-Prinzip: „Viele Unternehmen eiern beim Chefwechsel herum“” – Ulrich Kuhl im Interview über die Analogie des Führungswechsels im Unternehmen und im Sportverein, hier der FC Bayern München.

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Über den Tellerrand I – Links der Woche: DGFP Megatrends, Kommunikation der Gesten, Loben lernen

Jeden Sonntag wird ein bunter Salat gepflückt aus gesammelten Artikeln rund um die Themen Weiterbildung, Personalentwicklung, Training.

DGFP
Megatrends und HR-Trends 2013” – das neue DGFP-Praxispapier zu Trends im Personalmanagement

test.de
Leitfaden Weiterbildung – E-Learning – Infodokument – Stiftung Warentest” – Eine schnelle Übersicht, was – gerade für Einsteiger – beim eLearning zu beachten ist.

managerseminare.de
Anerkennung im Business – Loben lernen” – Lob ist in vielen Unternehmen ein rares Gut, kaum etwas verteilen Führungskräfte spärlicher. Wie kommt es zu dieser Lob-Lücke?

pm-blog.com
Werden Sie zum Gärtner Ihrer Projektkultur. › Projektmanagement Blog

saatkorn.com
Zum Urlaubs-Abschluss: meine individuellen Entschleunigungstipps

rp-online.de
Ruth Meinhart: Denkblockaden behindern das Lernen” – Denkblockaden behindern das Lernen – Wie ist das Problem zu lösen?

dasgehirn.info
Reden ohne Worte” – Gibt es eine unbewusste Grammatik der Gesten? Körpersprache – eine eigene Sprache neben der Sprache?

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Fort Fantastic Planspiel

Interview mit Prof. Böttcher zu Game Based Learning

“Mehl! Wir brauchen mehr Mehl!” konnte man es letzte Woche durch unser Dachgeschoss am Prenzlauer Berg rufen hören. Darauf eine laute Hupe, die den Totalausfall der Pizzeria Pasta-Basta signalisierte. Der Freizeitpark von Team Blau verlor an Attraktivität.

Fort Fantastic heißt die Business Simulation (mit hohem Entertainment-Faktor!), die Prof. Dr. Böttcher unseren Trainern letzte Woche vorgestellt hat. Wir haben in unserem Blog darüber ausführlich berichtet.

Zugleich konnten wir Prof. Böttcher zu einem kurzen Interview gewinnen, in welchem er über den Trend Game Based Learning und Simulationen im Business-Umfeld Rede und Antwort stand.

Prof. Böttcher im InterviewHerr Prof. Böttcher, warum haben Sie sich auf die Entwicklung von Simulationen spezialisiert?

Heute gilt es, Wissen möglichst einprägsam und unterhaltsam zu vermitteln. Simulationen bieten die Möglichkeit, das eigene Urteilsvermögen durch das Erleben der Konsequenzen des eigenen Handelns zu schärfen – wobei die Auswirkungen auf die Simulation beschränkt bleiben. Die Teilnehmer durchleben in einem als realistisch empfundenen Szenario Situationen, die Bezüge zu ihrem Alltag aufweisen und haben die Chance, ohne reale Konsequenzen, den Umgang mit diesen Situationen zu üben.

Damit sind Simulationen ein ideales Mittel, die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf wenige erfolgskritische Lerninhalte zu fokussieren, die die Teilnehmer unmittelbar in die Praxis mitnehmen. Und weil unsere Simulationen immer auch eine spielerische Wettbewerbskomponente beinhalten, steigt die Motivation zum Mitmachen.

Wischen, streichen, staunen – Tücken und Chancen beim iPad-Vertriebseinsatz

iPad Training für den Vertrieb

Florian Müller tritt der Schweiß auf die Stirn. Wo ist dieser verflixte Pfeil nur? Den haben die Designer der neuen Vertriebs-App mal wieder geschickt versteckt. Florians Herausforderung: Er muss das Ganze über Kopf mit dem rechten Zeigefinger schaffen, ohne auf das iPad-Display zu schauen. Parallel versucht er, mit dem linken Zeigefinger das Video zu starten.
Designer haben selten direkten Kundenkontakt, das merkt man. Florian hat die Überkopfkommunikation ohne Hinzuschauen einigermaßen drauf. Er hat auch gelernt, das Drei-Minuten-Video an der richtigen Stelle nach etwa einer Minute und 26 Sekunden anzuhalten, denn drei Minuten sind viel zu lang. Heute allerdings klappt es nicht so recht.
Sein Gesprächspartner, ein Arzt, greift sich das iPad mit den Worten: „Lassen Sie mich mal!“ Florian beißt sich auf die Zunge.

Erlebnisse dieser Art sind typisch beim Vertriebseinsatz von Tablets. Wenn der iPad-Einsatz für den Außendienst schlecht geplant ist, kann er schnell zu einem Fiasko werden. Einfach 600 Geräte bestellen und an den kompletten Außendienst versenden mit dem Hinweis: „Weitere Einzelheiten bei der nächsten Außendiensttagung“ – das klappt einfach nicht. Trotzdem passiert es oft genug.

Fort Fantastic Planspiel

Unternehmensplanspiel im Training: mit der Business Simulation Fort Fantastic

“Mehl, wir brauchen mehr Mehl!”

Eine laute Hupe signalisiert jetzt den Totalausfall der Pizzeria. Die vorher vom Leitstands-Team des Freizeitparks gespielte Maßnahme, das dringend benötigte Mehl im Supermarkt von den Azubis kaufen zu lassen, war unzureichend! Der Mehl-Lieferant der Pizza-Bude Pasta-Basta wird nun doch gewechselt!

Das Operating Business schielt derweil auf das Kennziffern-Dashboard: die Attraktivität des Freizeitparks sinkt weiter.

Der Technical Support schimpft: hier werden fleißig Lösungen für die Störungen der verschiedenen Attraktionen erarbeitet, während alle Investitionsentscheidungen nur ineffizient sind.

Wir befinden uns im Fort Fantastic Freizeitpark

Das ist die spannende und wirkungsvolle Business Simulation, die Prof. Dr. Roland Böttcher vergangene Woche in Berlin unseren Trainern vorgestellt hat.

Ohne Wenn und Aber ging es morgens los: kurze Einführung, zwei Teams und schon startete das 1. Geschäftsjahr, in dem zwei Teams mit ihren jeweiligen Freizeitparks im stetigen Wettbewerb um Attraktivität, Kundenzufriedenheit und Gewinn standen.

Da kommt bereits die erste Störungsmeldung: Kinder kleben Kaugummis auf die Sitze der Cinema 4D Attraktion – die Betriebsbereitschaft ist eingeschränkt. Im Technical Support werden fieberhaft die Handbücher nach einer Lösung durchsucht, während im Leitstand ohne Absprache Kosten zusammenkommen: Ursachenanalyse. Gleichzeitig werden im Operating Business in aller Ruhe mögliche Präventiv-Maßnahmen abgewogen.

Die Belastbarkeit der vom Team selbst aufgesetzten Prozess- und Kommunikationsabläufe wird auf eine harte Probe gestellt. Eben eine ziemlich realitätsnahe Managementsimulation, die im Laufe des Tages noch so manche Stresssituation provozieren sollte.

Im De-Briefing (der anschließenden Reflektion) und der intensiven Trainer-Schulung wurde deutlich: Fort Fantastic passt super ins edutrainment-Portfolio. Ein bis ins Detail toll gemachtes Szenario, das durch den realitätsnahen Businesskontext genauso wie durch die charmante Aufmachung überzeugt.

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