Die Rhetorik- und Schlagfertigkeitstrainerin Katja Kerschgens hat am Neujahrstag einen interessanten Tweet geschrieben, der uns auf den Plan rief, sich näher damit zu befassen und nachzuhaken.

Wir haben sie gefragt, ob sie einen kurzen Gastartikel auf unserem Blog schreiben möchte, in dem sie auf die Intention und vor allem die Ergebnisse aus dem Drei-Jahres-Brief eingeht. Und dies hat sie sehr gern getan – Danke an Katja Kerschgens für die offenen Worte und die Ausführungen.


Zukunft als

Vor drei Jahren fiel mir ein Fragebogen in die Hände, speziell ausgerichtet auf Wünsche und Ziele für Selbstständige: Wie soll meine Zukunft „heute“ aussehen, wenn drei Jahre um wären? Zehn Fragen rund um mein Arbeitsumfeld, Kollegen, Kunden und Einkommen. Also notierte ich meine Wünsche, versiegelte den Brief und ließ ihn bis zum 1.1.2013 verschwinden.

Für mich war die Idee mit dem Dreijahresbrief damals mein „Wunsch ans Universum“. Nach dem Motto: Schreibe Deine Wünsche auf und dann werden sie schon in Erfüllung gehen. Ich habe eher darauf spekuliert, dass sich schon alles richten wird und habe den Brief einfach drei Jahre „vergessen“. Entsprechend „durchwachsen“ ist das Ergebnis.

Aber die Wünsche von vor drei Jahren sind mir nun wieder bewusst geworden. So gesehen befeuert mich das Ganze, noch mal meine Spur neu zu stellen: Ich hatte mir das eine oder andere etwas anders vorgestellt. Damals. Heute nicht mehr? Der Brief brachte mich ins Grübeln. Hatte ich meine Traumvorstellung wirklich aus den Augen verloren? Hat mich der Brot-und-Butter-Alltag wirklich so im Griff, dass kein Platz mehr für meine „wirklichen“ Träume war?

Klingt jetzt dramatischer, als es ist. Die drei Jahre waren klasse. Denn einiges hat sich bewahrheitet und erfüllt. Oder anderes hat sich entwickelt, an das ich vor drei Jahren so nicht gedacht hatte. Und das, was (noch) nicht so läuft wie erträumt, das ist ja nicht verloren. Ich kann mich heute entscheiden, die Spur wieder aufzunehmen. So gesehen war der Brief eine gute Erinnerung daran, was ich erreichen könnte, wenn ich mich denn dranhänge. Denn dass das funktioniert, hat sich an anderen Stellen immer wieder bewahrheitet. Auch in Sachen „Wunsch ans Universum“. Aber das ist eine andere Geschichte …

Katja Kerschgens
Die Redenstrafferin
www.DieRedenstrafferin.de


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