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Design Thinking – Probier doch mal!

In Ihrem beruflichen Alltag müssen Sie jeden Tag Entscheidungen treffen – ob Sie Führungskraft sind oder nicht. Manchmal liegt die richtige Lösung klar vor Ihnen, ohne dass Sie lange überlegen müssen. Gerade weitreichende Entscheidungen mit Folgen für Kunden und Kollegen ziehen sich jedoch oft lange hin. Auch, weil wir dann dazu neigen, unser Bauchgefühl oder die naheliegende Lösung erst einmal auszublenden und sofort in die Analyse von Zielgruppen, Märkten und Stakeholdern einsteigen. Zahlen, Fakten und schicke Charts geben uns das Gefühl, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Das kann funktionieren.

Social Learning

Learning out loud: Vom Participant zum Proticipant

Social Learning ist ein Trend. Die Grundidee dieses Social-Learning-Ansatzes ist so einfach wie überzeugend: Jeder, der ein Thema hat, zu dem er etwas lernen möchte, trifft sich in einem strukturierten Prozess über mehrere Wochen regelmäßig mit Gleichgesinnten, definiert dort Ziele, plant und produziert eine Micro-Learning-Einheit und stellt diese anschließend allen Kollegen zur Verfügung.

Agile Teams

Agile Teams: Das Unternehmen im Unternehmen

In agilen Teams arbeiten Menschen mit verschiedenen Rollen und Fähigkeiten zusammen, um in kurzer Zeit bedeutende Wertsteigerungen für den Kunden zu erzielen. Zentral ist das permanente Lernen und Suchen nach Möglichkeiten der stetigen Verbesserung. Auch klassische Projektteams wollen den Kundennutzen vergrößern und wollen sich stets in der Zusammenarbeit verbessern. Was ist also neu? Die entscheidende Frage ist, wie oft und unter welchen Umständen dies unter klassischen Bedingungen tatsächlich gelingt. Schafft die agile Vorgehensweise Bedingungen, die einen Projekterfolg wahrscheinlicher machen? Nun ja, es kommt darauf an.

Home Office – Aus den Augen, aus dem Sinn?

Die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Die Vorteile des Home Office liegen auf der Hand: Unternehmen sparen gerne Bürokosten, erhoffen sich ein konzentriertes Abarbeiten wichtiger Aufgaben und werden durch eine gelebte Vertrauenskultur als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen. Viele Mitarbeiter können gut und gerne auf nervige Arbeitswege verzichten, schätzen eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auch die Distanz zu störenden Elementen, wie ungeliebten Chefs oder lauten Kollegen. Aber es gibt auch Mitarbeiter, die von ihren Kollegen persönlich etwas lernen wollen, und andere, die berichten, dass sie zu Hause weniger engagiert und motiviert sind.

Das Agile Manifest: 4 Werte – 12 Prinzipien

Im Jahr 2001 trafen sich erfahrene Softwareentwickler in Utah zum Netzwerken. Niemand der beteiligten Experten ahnte, welche branchenübergreifende Strahlkraft von diesem zuweilen feuchtfröhlichen Treffen ausgehen würde.

Was die Teilnehmer verband, war eine tiefe Frustration über die etablierten Entwicklungsmethoden der 90er Jahre und die Hoffnung auf einen Paradigmenwechsel. Die enorme Zeitspanne zwischen den Kundenwünschen und der Bereitstellung von Technologien, die diesen entsprachen, führte dazu, dass viele Projekte eingestellt wurden. Wie einst Martin Luther formulierten sie Thesen oder genauer vier Werte und zwölf Prinzipien – Das agile Manifest (der Softwareentwicklung). Heute lassen sich viele von den Erkenntnissen der Softwarebranche inspirieren und hinterfragen die agilen Werte und Prinzipien auf Ihre Gültigkeit auch in anderen Branchen und Bereichen.

ATD Conference 2019

Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 4.

Der vierte Tag fängt schon mal mit einer nicht so freudigen Überraschung an: Uber zeigt uns, was Dynamic Pricing bedeutet. Zehn Dollar mehr für die gleiche Strecke wegen hohen Verkehrsaufkommens. Das stimmt tatsächlich, und wir kommen ziemlich knapp beim Kongressgebäude an. Ich schaffe es gerade noch rechtzeitig in den Workshop zum Chatbot-Design von Vincent Han, der, wie ich erst im Laufe der Veranstaltung merke, der CEO von Mobile Coach ist. Er ist ein berufener Chatbot-Experte.

Lean Startup

Lean Start-Up: Validiertes Lernen in kurzer Zeit

Was können etablierte Unternehmen von Start-Ups lernen? Mit dem Begriff Start-Up verbinden viele einen neuen Erfindergeist, der vor allem von den erfolgreichen Gründungsgeschichten aus dem Silicon Valley genährt wird. Im Zuge der Digitalisierung sehen viele die Chance, neuartige Produkte zu entwickeln. Start-Ups sprießen seit einiger Zeit wie Pilze aus dem Boden und das obwohl statistisch gesehen 80 Prozent aller Neugründungen scheitern. Der Wettbewerb um die neuen Märkte ist hart. Längst reicht es nicht aus, eine gute Idee zu haben. Überleben tun nur die, die auch systematisch daran arbeiten, Produkte zu entwickeln, die Kunden wirklich wollen.

ATD Conference 2019

Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 3.

Der Tag beginnt tatsächlich um acht Uhr in der großen Halle und wieder einmal lässt sich feststellen: Die ATD ist ein super professioneller Laden, aber irgendwie trauen sie sich nicht, einen echten Profi für die Moderation zu engagieren. Der Tag startet mit einer Dame, die als Chair Elected vorgestellt wird. Das sind schon lustige Zeiten, in denen gewählte Stühle auf der Bühne stehen (Bei der GSA sind die wichtigen Leute jetzt ja auch Chair).

Danach kommt ein Mann auf die Bühne, der einen etwas wirren Vortrag hält mit ein, zwei schönen Geschichten, die mit dem Rest des Vortrags aber auch irgendwie nichts zu tun hatten. Am Ende empfiehlt er uns, Pausen zu machen und das mal eine Woche auszuprobieren. Ich bin froh, dass er nach diesem Vortrag tatsächlich seine nächste Pause nimmt und der Tag dann endlich beginnt mit Seth Godin.

ATD Conference 2019

Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 2.

Es ist Montagabend in Washington. Jannis und ich laufen erschöpft durch die „Altstadt“ und haben gerade eine methodistische Kirche mit dem Supreme Court verwechselt. Der Tag begann mit Oprah Winfrey, die ein paar allgemeine Weisheiten zum Thema Sinn des Lebens zum Besten gegeben hat und das Zeitmanagement und den Moderator der Veranstaltung vor einige Herausforderung gestellt hat. Aber super sympathischer Auftritt.

Der Kongresstag endete für mich mit einem nicht gerade berauschenden Vortrag über Subject-Matter Experts und wie man sie dazu bringt, dass sie ein bißchen vernünftigere – heißt didaktisch sinnvolle – Trainings machen. Das ist ja genau unser Business, und ehrlich gesagt war ich hier doch ziemlich enttäuscht. Wirkte irgendwie zwar sympathisch, war aber ein 90er-Jahre-Konzept. Die Folien sahen so aus, also ob auch die beiden Kollegen mal dringend Unterstützung gebrauchen könnten. Interessant an diesem Workshop, der in Wirklichkeit kein Workshop war: Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt, und das, obwohl es die letzte Veranstaltungsrunde des Tages war.

In den USA ist die Zusammenarbeit zwischen Instructional Designern und den inhaltlichen Experten ja schon lange auch formalisiert im Designprozess für Lernveranstaltung. Bei uns kommt diese saubere Rollentrennung erst nach und nach an. Aber ich spule mal zurück zum Anfang des Tages.

Albrecht Kresse auf der ATD Conference 2019. Tagebuch, Tag 1.

Washington im Mai 2019. Meine Wetter-App hatte mich vorgewarnt, aber irgendwie hatte ich keine realistische Vorstellung von 27 Grad. Washington ist also nicht nur warm, sondern richtig heiß, und ich bin erst mal nach einem sehr entspannten Flug sehr müde. Am Sonntag geht es dann richtig los. Ich bin noch nicht sicher, ist das jetzt Pre-Conference oder schon Conference?

Auf jeden Fall starte ich mit einem Vortrag, in dem es um Gehirnforschung, Gedächtnis, Lernen und Überzeugen geht. Carmen Simon hält einen sehr guten Vortrag, der von Anfang an durch unglaublich schöne und intelligent gestaltete Folien und Filme besticht. Am Ende ist klar: Das ist auch das Kerngeschäft von ihrem Unternehmen.

Zeiterfassung

EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung: Wie agil ist der 8-Stunden-Tag?

Am Dienstag hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Arbeitgeber fortan die täglich geleistete Arbeitszeit aller Beschäftigten erfassen müssen. Das Ziel des Urteils ist die Einhaltung des in der EU-Grundrechtecharta verankerten Arbeitsrechts, wonach jeder Arbeitnehmerin und jedem Arbeitnehmer das Recht auf eine Begrenzung der Höchstarbeitszeit, auf tägliche und wöchentliche Ruhezeiten sowie auf bezahlten Jahresurlaub eingeräumt wird.

Die Gewerkschaften begrüßen das EuGH-Urteil „als klare Schutzmaßnahme“, da die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeiterfassung den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen die Durchsetzung ihrer Interessen und Rechte erleichtere. Laut Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) sind im Jahr 2018 zwei Milliarden Überstunden angefallen, die Hälfte davon unbezahlt.

Arbeitgeberverbände befürchten hingegen das Wiedererstarken der fast schon überwunden geglaubten „Stechuhren-Mentalität“, bei der Beschäftigte pünktlich um 18 Uhr den Stift fallen lassen bzw. den Computer herunterfahren.

Scrum

SCRUM – Die Sprint-Methode

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Komplexe Vorhaben lassen sich nur schwer von Anfang bis Ende durchplanen. Denn das Einzige, was bei einem Großprojekt konstant ist, ist die stetige Veränderung des Produkts und der Arbeitsbedingungen. Um auch in diesem vermeintlichen Chaos den Überblick zu behalten und handlungsfähig zu bleiben, haben sich Methoden des „Agilen Projektmanagements“ bewährt. Diese basieren auf kontinuierlichen Feedbackschleifen, die dazu dienen, die aktuellen Gegebenheiten zu prüfen und so auf Veränderungen und Probleme im Entwicklungsprozess rechtzeitig reagieren zu können. Die populärste Methode ist Scrum.