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Schöner führen: Ohne Knigge geht es nicht. Das Outfit ist entscheidend.

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

Dieses bekannte Zitat des Modezars Karl Lagerfeld soll zum Anlass dienen, auch mal über die modischen Gepflogenheiten der Führungsebene in Unternehmen und Konzernen nachzudenken. Denn wenn Sie Führungskraft sind, sollten Sie sich auch als solche zu erkennen geben – nicht nur von Ihrer Persönlichkeit, sondern auch vom optischen Auftreten. Von Ihrem Outfit. So zeigen Sie Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden, dass Sie Ihre Position auszufüllen wissen, erleichtern die Kommunikation und signalisieren Wertschätzung.

Kleiden Sie sich entsprechend

Haben Sie Ihre Position neu übernommen, kann das für Sie heißen: Legen Sie sich ein Ihrer Position angemessenes Outfit zu. Denn nicht jeder CEO kann es sich erlauben, wie Steve Jobs in schlecht sitzenden Jeans und einem labbrigen Rollkragenpullover auf die Bühne zu treten. Oder gar auf Körperhygiene zu verzichten.

Business Knigge Outfit

Dazu sollten Sie diese Dresscodes kennen:

Business

Typischerweise gilt in konservativen Branchen wie Banken oder Unternehmensberatungen Anzug mit Krawatte bei den Herren sowie Kostüm oder Hosenanzug bei den Frauen als typisch. Dazu gepflegte und hochwertige Schuhe sowie eine hochwertige Armbanduhr. Wenn Frauen Schmuck tragen, dann nur wenige, ausgewählte Stücke.

Business Casual

Üblich bei etwas liberaleren Arbeitgebern wie Universitäten oder Verlagen. Orientieren Sie sich am klassischen Business-Outfit, nur lassen Sie die Krawatte oder – je nach Anlass – auch mal das Sakko zu Hause.

Casual

Diesen Look treffen Sie bei vielen mittleren und kleinen Unternehmen an. Häufig sieht man bei Männern wie Frauen Jeans plus Hemd oder Bluse – also Freizeitkleidung. Aber bitte gepflegt.


Für alle Dress-Codes gilt, und zwar für Frauen und Männer gleichermaßen: Möglichst wenig Haut zeigen. Führungskräfte sollten deshalb immer Hemden oder Blusen mit langen Ärmeln tragen.

Am einfachsten finden Sie den richtigen Stil in Ihrem Unternehmen, wenn Sie den Look anderer erfolgreicher Führungskräfte unter die Lupe nehmen. Wenn Sie gar nicht zurechtkommen – oder sich kein bißchen für Mode interessieren – bitten Sie einfach einen Farb- und Stilberater um Hilfe.

Auch bunte Socken können entzücken

Wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel!

Unsere Welt, und damit auch das Business-Umfeld ist im ständigen Wandel. Selbst Manager aus Großkonzernen kleiden sich immer legerer, die Krawatte bleibt im Schrank und statt der auf Hochglanz polierten Lackschuhe tragen sie nun Sneaker wie Dieter Zetsche. Schaut man sich junge erfolgreiche Unternehmen und Unternehmer an, legen diese den Fokus auf Authentizität und Nahbarkeit denn auf ein angemessenes Outfit aus dem konservativen Denken. So ist es mittlerweile überhaupt nicht unüblich, dass der CEO mit Turnschuhen ins Büro kommt oder selbst vermeintlich konservative Banken ihre Bekleidungsvorschriften lockern.

Seien Sie einfach authentisch. Ansonsten gilt: Sind Sie ein Star in Ihrem Unternehmen, weil Sie vielleicht etwas können, was sonst niemand kann und möchten deshalb Ihren eigenen Dresscode erfinden? Also ähnlich wie eingangs beschriebener Steve Jobs in seiner typischen Schwarzer-Rollkragenpulli-Jeans-Kombination mit Turnschuhen und ohne Gürtel? Wenn Sie nicht wirklich unersetzlich sind, sollten Sie Ihren Selbstdarstellungsdrang doch lieber anders ausleben. Denn auch Steve Jobs hätte mit Gürtel besser ausgesehen.

Denken Sie also daran:

  • Eine Führungskraft sollte wie eine Führungskraft aussehen und auftreten. Das vereinfacht die Kommunikation und signalisiert Wertschätzung.
  • Führungskräfte sehen in jeder Branche und in jedem Unternehmen anders aus. Zumindest gilt einer der drei Desscodes Business, Business Casual oder Casual.
  • Bei Risiken und Unsicherheiten setzen Sie den gesunden Menschenverstand ein oder fragen Sie Ihren Farb- und Stilberater.

Oder um einen disruptiven Ansatz in die Gepflogenheiten des gut gekleideten Business-Man zu bringen:

„In der Mode muss man ständig zerstören, um sich zu erneuern. Das lieben, was man gehasst hat, und das hassen, was man geliebt hat.“